Events & medien

IMPULSTAGE IM AMZ HALL

Seit seiner Gründung kümmert sich das AMZ Hall um Gesundheitsvorsorge und treibt diese auf verschiedenen Ebenen voran. Wir verankern die Prävention in den Betrieben, und wir bringen sie zur Diskussion – in der Politik und in der breiten Öffentlichkeit, am Podium und in den Medien.
Die Impulstage sind das jährliche Publikumsevent im AMZ Hall. Hier liefern wir neue Ansatzpunkte für Gesundheit am Arbeitsplatz. Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie präsentieren sich als Thema von gesellschaftlicher Relevanz, so verstehen sich auch diese Veranstaltungen: UnternehmerInnen und ExpertenInnen treffen in freundlicher Atmosphäre zusammen. Neben Vorsorge und gesellschaftlicher Verantwortung geht es natürlich auch um den geselligen Austausch. Zudem sorgen die Impulstage immer wieder für breites mediales Echo
 
IMPULSTAG 2025 ARBEIT IM ALTER FÖRDERN, ERFAHRUNG UND FACHWISSEN SICHERN

Fachwissen, Erfahrung und Gesundheit gehören für Betriebe zu den Erfolgsfaktoren der Zukunft. Das war der Tenor beim Impulstag im Arbeitsmedizinischen Zentrum Hall in Tirol (AMZ Hall), denn: Neue Fachkräfte sind oft schwer zu finden. Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben viel Erfahrung und können dazu beitragen, dass Jüngere sich schneller im Betrieb zurechtfinden. Idealerweise geht dieser Prozess Hand in Hand mit der Weitergabe von Wissen zur Firma. Damit werden ältere Arbeitskräfte immer mehr zu einem Potenzial, das Betriebe fördern sollten. Entgegen kommt ihnen dabei, dass Österreich bessere Rahmenbedingungen für Arbeit im Alter schaffen will. Doch es gilt auch, Motivation und Gesundheit zu erhalten. Wie das gelingt, besprach eine vielfältige Runde aus Expertinnen und Experten. 

Foto der ExpertInnen v.l.n.r: Veronika Haslwanter | Leiterin Arbeitspsychologie, AMZ Hall; Gerhard Drexel | Aufsichtsratsvorsitzender SPAR Österreich, Honorarprofessor an der Universität Innsbruck, Autor von ‚Irrtum Ruhestand‘; Bernadette Trenkwalder | Leiterin Arbeitsmedizin, AMZ Hall; Elisabeth Udolf-Strobl | ehem. Sektionschefin und Bundesministerin im Wirtschaftsministerium; Georg Kloger | stv. Produktionsleiter und Mitglied der Geschäftsführung, Tiroler Rohre; Imma Baumgartner | Präsidentin Egmont Baumgartner Institut, AMZ Hall / Foto: Christina Gaio

Beim jährlichen Impulstag am Arbeitsmedizinischen Zentrum Hall in Tirol (AMZ Hall) diskutierte eine Expertenrunde mit verschiedensten Zugängen über KI in der Arbeitswelt. Wie wirkt dieser anhaltende Trend? Nur wer KI nützt, scheint auf Höhe der Zeit zu sein. Ihr Einfluss wird in immer mehr Berufsfeldern spürbar. Doch nicht alle sind begeistert. Bei manchen Menschen erzeugen diese Veränderungen auch Unbehagen und Stress, wie eine aktuelle Studie bestätigt. Lesen Sie mehr in der Presseinformation.

Foto der ExpertInnen v.l.n.r: Veronika Haslwanter | Leiterin Arbeitspsychologie, AMZ Hall; Klaus Steinmaurer | Geschäftsführer Telekom und Post der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH und KI-Servicestelle; Imma Baumgartner | Präsidentin Egmont Baumgartner Institut, AMZ Hall; Anja Tretbar-Bustorf | SVP Corporate Affairs Magenta Telekom; Bernadette Trenkwalder | Leiterin Arbeitsmedizin, AMZ Hall; Armin Eberl | Betriebsratsvorsitzender Arbeiter und Angestellte Tiroler Rohre / Foto Christina Gaio

Das Bewusstsein für individuelle Bedürfnisse prägt die gesamte Gesellschaft und damit auch die Arbeitswelt. Hier sind unterschiedliche Einstellungen zur Arbeit ein zentrales Thema. Zugleich wird es immer wichtiger, Fachkräfte zu bekommen und zu halten. Diese Zusammenhänge erörterte eine sehr unterschiedliche Runde von ExpertInnen.

Die Gesprächsrunde v.l.n.r: Marilyn Hamminger, Diversity-, Generationen- & Change-Coach; Michael Zoller, Geschäftsführer Accenture TiGital; Veronika Haslwanter, Leiterin Arbeitspsychologie, AMZ Hall; Cornelia Hagele, Tiroler Landesrätin für Gesundheit; Barbara Ravanelli, Geschäftsführerin IMAD Marktforschung; Werner Schwarz, Leiter Arbeitsmedizin, AMZ Hall; Isolde Stieg, Vorstandsdirektorin TIROLER VERSICHERUNG; Imma Baumgartner, Präsidentin Egmont Baumgartner Institut, AMZ Hall / Foto: Christina Gaio

Optimales Betriebsklima und Employer Branding: Diese Themen wurden beim diesjährigen Impulstag des Arbeitsmedizinischen Zentrums AMZ Hall in Tirol erörtert, wobei die betriebliche Gesundheitsvorsorge einmal mehr als relevanter Aspekt ins Spiel kam. ExpertInnen aus Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie trafen auf Vertreterinnen aus der Wirtschaft, ihre Beiträge drehten sich alle um die Frage, wie sich Fachkräfte sichern lassen.

V.l.n.r.: Veronika Haslwanter, Leiterin Arbeitspsychologie, AMZ Hall; Verena Hochreiter, Head of Occupational Health, Swarovski, Wattens; Sigrid Krupica, CEO Grayling Austria, Internationale PR- und Public-Affairs-Agentur, Wien; Imma Baumgartner, Präsidentin Egmont Baumgartner Institut, AMZ Hall (Moderation); Sabrina Mühlburger, stv. Personalleiterin Innsbrucker Verkehrsbetriebe; Werner Schwarz, Leiter Arbeitsmedizin, AMZ Hall / Foto Christina Gaio

Das Miteinander der Generationen am Arbeitsplatz stressfrei gestalten: Ist das nicht selbstverständlich? Jedenfalls liegt es im Interesse eines jeden Betriebs. Junge Beschäftigte sollen motiviert sein, ihre frische Energie einzubringen. Wenn sie das tun können, werden sie sich weiterentwickeln und entfalten. Ältere Beschäftigte sind ein wertvolles Gut, mit Erfahrung und Routine sorgen sie für stabile Abläufe. Sie aktiv zu halten, ist eine Kernaufgabe der betrieblichen Gesundheitsvorsorge.
 
Vor dem interessierten Publikum referierten und diskutierten V.l.n.r.: Ing. Mag. Martin Mühlbacher / INNIO Jenbacher; Mag. Veronika Steinkreiß / Arbeitspsychologie AMZ; LRin Dr. Beate Palfrader / Tiroler Landesregierung; Mag. Imma Baumgartner / Präsidentin AMZ Hall; Univ.-Prof. DDr. Alfred Barth / Sigmund Freud Privatuniversität; Dr. Werner Schwarz / Leiter Arbeitsmedizin AMZ Hall / Foto Christina Gaio
Was kann man aus dem Spitzensport im Arbeitsumfeld anwenden, um trotz Stress und Leistungsdruck gesund zu bleiben? Ski-Doppelweltmeisterin Lizz Görgl zeigte erstaunliche Parallelen zwischen Arbeitswelt und Spitzensport auf. Denn in beiden Bereichen kommt es vor, dass Spitzenleistung punktuell gefragt ist. Der Betrieb und der Einzelne müssen diesen Anforderungen gerecht werden, wenn plötzlich mehr verlangt wird. Dann gilt: An Grenzen gehen, ohne zu überfordern. Dafür werden im Spitzensport Tools und Taktiken vermittelt – an deren Prinzipien kann sich die Gesundheitsvorsorge im Betrieb orientieren.

Am Podium v.l.n.r.: Bernhard Hochreiter, Werner Schwarz, Imma Baumgartner (alle AMZ Hall), Lizz Görgl, Gabriele Punz-Praxmarer/Montanwerke Brixlegg, Barbara Hellweger/AMZ Hall, Thomas Scheiber/Innsbrucker Verkehrsbetriebe / Foto Christina Gaio

Burnout-gefährdet ist je nach Statistik jede/r dritte oder vierte Erwerbstätige. Der Grund ist selten der Job allein, aber hier fallen lange Krankenstände an. Dann ist es zu spät – umso wichtiger ist die Früherkennung: Sensibilität im Arbeitsumfeld kann wesentlich dazu beitragen, Führungskräfte sind besonders gefordert. Unterstützung bietet die arbeitspsychologische Betreuung im Betrieb. Burnout und Stress liegen nah beisammen. Das AMZ Hall präsentierte anlässlich des Impulstags eine Soforthilfe-Anleitung, um sich selbst oder andere in einer akuten Stress-Situation rasch zu beruhigen.
Die Referenten (v.l.n.r.) Bernd Noggler, Leitstelle Tirol; Bernhard Tilg, Gesundheitslandesrat; Imma Baumgartner, AMZ Hall; Barbara Hellweger, AMZ Hall; Werner Schwarz, AMZ Hall; Peter Frizzi, TGK
Nie war Arbeit so flexibel wie heute. Digitale Vernetzung und mobile Endgeräte erlauben es, überall und jederzeit zu arbeiten. Das hat viele Vorteile. Die große Flexibilität birgt aber auch neue Probleme: Arbeit und Freizeit verschwimmen, die Arbeit hört nie auf. Zeitgemäße Arbeitsmedizin nimmt diese Herausforderungen der „digitalen Revolution“ wahr. Die Arbeitspsychologen des AMZ Hall setzen in der betrieblichen Vorsorge auf digitale Möglichkeiten. Problem und Lösung liegen eng beisammen.
Foto der ExpertInnen v.l.n.r: Jürgen Glaser, Universität Innsbruck | Imma Baumgartner, Egmont Baumgartner Institut, AMZ Hall | Barbara Hellweger, Arbeitspsychologie, AMZ Hall | Johannes Tratter, Landesrat Tiroler Landesregierung | Foto: Voglhuber

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin

Imma Baumgartner, Präsidentin Egmont Baumgartner Institut, AMZ Hall, moderierte in Graz eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Arbeitsmedizin in Österreich
V.l.n.r.: Richard Crevenna (Meduni Wien), Artur Wechselberger (ÄK Tirol), Susanne Schunder-Tatzber (OMV/ÖGA), Imma Baumgartner (AMZ Hall), Thomas Kraus (Uniklinik RWTH Aachen), Karl Hochgatterer (Präsident ÖGA, Österreichische Akademie für Arbeitsmedizin und Prävention), Roswitha Hosemann (AUVA/ÖGA)

40 JAHRE AMZ HALL JUBILÄUMSEVENT

ARBEITSMEDIZIN FÜR ZUKUNFT UND GESELLSCHAFT

Am 10. Juni 2021 präsentierte sich das Arbeitsmedizinische Zentrum AMZ Hall in Tirol zu seinem 40jährigen Bestehen als Vermittler zwischen Gesundheit und Gesellschaft.

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Stadt, Land und Bund: Zum Jubiläumsevent trafen sich die politischen Spitzen aller Ebenen mit Vertretern der Wirtschaft und des AMZ in Hall. Gemeinsam wurden 40 Jahre Arbeitsmedizin reflektiert und die Verdienste des Gründers Egmont Baumgartner gewürdigt. Die Entwicklung bis in die Gegenwart zeigt klar den Nutzen und die Potenziale der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Mit der Einbeziehung von Psychologie und Sicherheit erscheinen in der beschleunigten Arbeitswelt von heute die Perspektiven für die Zukunft spannender denn je. Darüber waren sich beim Festakt zum Jubiläum alle einig.